Rasenschäden

Rasenschäden

Störpflanzen, Krankheiten und Schädlinge brechen nicht grundlos über einen Rasen herein. Oftmals ist die falsche Pflege der Auslöser für Unkräuter, vegilbte Flecken und kahle Stellen. Je mehr Wissen über Rasenpflege vorhanden ist und je besser der Rasen versorgt wird, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Störpflanzen, Krankheiten und Schädlinge eine Chance haben. Doch auch Gräser, denen die fatalen Folgen bereits anzusehen sind, können mit den richtigen Maßnahmen wieder gesund werden und neu ergrünen.

Unkraut im Rasen

Schlechte Wetterbedingungen, fehlerhafte Rasenpflege oder minderwertiges Saatgut können die Ursache für Unkraut im Rasen sein. Vor allem die Nährstoffversorgung ist von hoher Bedeutung, denn geschwächtes Gras kann dem Unkraut keinen Widerstand leisten. Wenn sich Unkraut im Rasen durch das übliche Ausstechen nicht beseitigen lässt, kann ein Herbizid Abhilfe schaffen. Voraussetzungen sind fachkundige Beratung, gute Recherche und eine sachgemäße Anwendung.

Klee im Rasen

Besonders der Mangel an Stickstoff sowie kalkhaltiger Boden sind der Grund für Klee im Rasen. Doch auch die Bewässerung, die Schnitthöhe oder der pH-Wert können zur Entstehung von Klee im Rasen führen. Um die passende Bekämpfungsmethode zu ermitteln, ist zu prüfen, ob Weiß-Klee (Trifolium repens), Hornklee (Lotus) oder Wiesen-Klee (Trifolium pratense, auch: Rot-Klee) im Rasen wächst. Je nach Sorte kann Vertikutieren, eine Folie, ein Herbizid oder sogar eine neue Ansaat erforderlich sein.

Moos im Rasen

Falsches Mähen, eine schlechte Nährstoffversorgung, zu wenig Licht, starke Nässe oder ein zu saurer Boden sind nur einige mögliche Gründe für Moos im Rasen, die sich jedoch vermeiden lassen. Vor allem im Frühjahr oder Frühherbst ist die Bekämpfung von Moos im Rasen sinnvoll. Hierfür kann je nach Befall ein scharfer Rechen genügen. Unter Umständen hilft aber nur noch die Neubegrünung.

Hirse im Rasen

Wenn nach Hitzeperioden die Bodentemperatur auf rund 20 °C angestiegen ist, macht Hirse vor allem neuen Rasenflächen schwer zu schaffen. Aber auch dort, wo die Rasennarbe Lücken aufweist, kommt dann schnell Hirse auf. Das unerwünschte Gras hinterlässt jede Menge Samen im Boden, die in den nächsten Jahren aufkeimen. Deshalb sollte Hirse noch vor der Blüte effektiv bekämpft werden.

Gelber Rasen und brauner Rasen

Gelber Rasen und auch brauner Rasen sind Symptome dafür, dass das Gras nicht richtig gepflegt wurde. Oftmals führten schlechte Bewässerung, ein schädlicher pH-Wert oder eine fehlerhafte Düngung zu den unschönen Flecken im Rasen. Diese Mängel sollten schnellstmöglich behoben werden, denn im schlimmsten Fall schwächen sie das Gras so sehr, dass eine Rasenkrankheit die Folge ist.

Rasenkrankheiten

Rasenkrankheiten können durch Viren, Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden. Für Rasenflächen sind Pilzerkrankungen das größte Problem. Vor allem schlecht gepflegte Gräser sind gefährdet, denn sie sind besonders geschwächt und anfällig. Je nach Krankheit lassen sich umweltfreundliche Heilungsmethoden finden. Im Notfall helfen allerdings nur noch Herbizide oder deine neue Rasenansaat. Wer auf pilzresistentes Saatgut zurückgreift, ist bezüglich dieser Rasenkrankheit bereits auf der sicheren Seite.

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