Rasen anlegen
Häufige Fragen

Welche Erde für die Rasensaat?

Damit die Rasensaat erfolgreich ist, sollte Erde verwendet werden, die einen lockeren, gut durchlüfteten Boden als Grundlage ermöglicht. Optimale Eigenschaften weist sandige Lehmerde auf: Durch den Sand ist die Erde für eine Rasensaat ausreichend luftdurchlässig, während durch die lehmige Komponente Nährstoffe und Wasser gut gespeichert werden können. Wie groß der Sandanteil und wie lehmhaltig die gewählte Erde sein sollte, ist aber immer auch abhängig von dem bereits gegebenen Untergrund der zukünftigen Rasenfläche.

Eigenschaften der passenden Erde für die Rasensaat

Die Erde zur Rasensaat sollte lehmhaltig sein und einen gewissen Sandanteil aufweisen. Da die genaue Zusammensetzung aber immer an die vorliegenden Bodengegebenheiten angepasst werden muss, können folgende vorteilhafte Eigenschaften der Erde für die Rasensaat nur als Orientierung dienen.

Empfohlene Erdeigenschaften für die Rasensaat

  • überwiegender Kompostanteil (ca. 50%)
  • 30 bis 40% Humus
  • 10 bis 20% Sand
  • pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5
  • bereits zugefügte Düngemittel

Eine solche Zusammensetzung bietet den Vorteil, dass sich die Wurzeln der jungen Gräser in einer lockeren Erde gut entwickeln können. Gleichzeitig kann überschüssiges Wasser ablaufen und staut sich nicht auf. Eine so zusammengesetzte Erde kommt allerdings von Natur aus nur selten vor. Wer also keine Kompromisse eingehen möchte, muss auf abgepackte Erde zurückgreifen, die entsprechend aufbereitet ist.

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Lockerer Boden ist für eine erfolgreiche Rasensaat Grundvoraussetzung.

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In abgepackter Erde ist oft schon Dünger enthalten, der den aufkommenden Rasengräsern einen guten Start ermöglicht.

Expertentipp von Steffen: Abgepackte Rasenerde ist oft schon gedüngt

Abgepackte Rasenerde enthält oft bereits Düngemittel mit Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphat und Kaliumoxid, die zu einem optimalen Wachstum der Rasengräser beitragen.

Wichtig neben guter Erde: Gründliche Bodenvorbereitung

Neben der Wahl der passenden Erde ist die Vorbereitung des Bodens für eine erfolgreiche Rasensaat besonders wichtig. Folgende drei Arbeitsschritte zählen dazu:

  1. Boden lockern, einebnen und bei Bedarf entfeuchten
  2. Boden sich absetzen lassen mit anschließender Rückverdichtung
  3. Vorbereitung der Saatfläche

In Kombination mit der passenden Erde bietet solch ein hergerichteter Boden die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rasensaat und kräftiges Gräserwachstum. Wenn Sie genauer wissen möchten, wie die einzelnen Schritte der Bodenvorbereitung ablaufen, dann können Sie dies hier nachlesen.

Möchten Sie mehr rund ums Thema Rasen wissen?

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