Rasenpflege
Häufige Fragen

Welche Rasendünger gibt es?

Rasendünger gibt es in zwei Varianten: Kurzzeitdünger (auch Sofortdünger genannt) und Langzeitdünger. Beide Düngerarten haben unterschiedliche Eigenschaften. Die wichtigste von ihnen ist die Wirkungsdauer. Kurzzeitdünger wirken schnell und nur in einem kleinen Zeitintervall. Langzeitdünger hingegen setzen über mehrere Wochen die gespeicherten Nährstoffe sukzessive frei.

Kurzzeitdünger vs. Langzeitdünger

Rasen düngen, Granulat

Langzeitdünger gibt die Nährstoffe nie in zu hoher Dosis frei und eignet sich daher besser als Kurzzeitdünger.

  • Kurzzeitdünger: Kurzzeitdünger ist zwar im Gartenfachhandel verfügbar, sollte jedoch nur mit großer Vorsicht verwendet werden. Durch den sehr hohen Stickstoffgehalt wirken diese Dünger entsprechend schnell und können leicht zu einer Überdosierung führen. Verätzungen an den Gräsern und ein ungleichmäßiges Wachstum sind dann die Folge. Darüber hinaus geht bei Kurzzeitdüngern oft auch ein Großteil der Stickstoffmenge ungenutzt verloren.
  • Langzeitdünger: Damit Rasen als Dauerkultur das ganze Jahr über gesund und widerstandsfähig bleibt, muss dieser kontinuierlich mit einer angepassten Nährstoffmenge versorgt werden. Vor allem der Stickstoffgehalt des Rasens ist hierbei elementar und muss dem Bedarf entsprechend gedeckt sein, damit die Gräser gleichmäßig und stetig wachsen. Langzeitdünger sollen genau dies gewährleisten, indem sie größtenteils langsam wirkende Stickstoffarten enthalten. Dies bedeutet, dass bei Verwendung eines Langzeitdüngers dem Rasen immer nur so viel Stickstoff zugeführt wird, wie dieser auch tatsächlich benötigt. So wird einer Stickstoffüberdosierung vorgebeugt. Auch der Verlust an Nährstoffen durch Auswaschung in tiefere Bodenschichten wird vermindert.

Klare Empfehlung für Langzeitdünger

Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der Düngerarten wird generell eine Verwendung von Langzeitdüngern empfohlen. Diese besitzen in der Regel eine Wirkungsdauer von 6 bis 12 Wochen und enthalten zur Versorgung des Rasens alle wesentlichen Nährstoffe, wie beispielsweise Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium. Die genaue Zusammensetzung der Dünger lässt sich der Verpackungsbeschriftung entnehmen.

Achtung

Auch wenn mit Langzeitdünger weniger schnell Schaden angerichtet werden kann, ist jede Düngergabe mit Vorsicht zu genießen. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten, welcher Langzeitdünger für Ihren Rasen infrage kommt, und beachten Sie unbedingt die Verpackungshinweise. Vor allem die richtige Dosierung ist beim Düngen eines Rasens das A und O. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer speziellen Themenseite „Rasen düngen“.

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Weitere häufige Fragen und fachkundige Antworten darauf finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

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