Meine Rasenwelt

Meine Rasenwelt: Alles, was Sie über Rasen wissen müssen

Für die meisten Gartenbesitzer ist ein Garten ohne Rasen kaum vorstellbar. Längst ist die grüne Fläche zu einem der wichtigsten Elemente der Gartengestaltung geworden. Vom akribisch gepflegten Zierrasen über den typischen Gebrauchsrasen, der sowohl als Spielwiese für Kinder dient als auch so manche Gartenparty aushalten muss, bis hin zur naturbelassenen Kräuter- und Blumenwiese spannt sich ein breites Spektrum an Rasentypen.

Für jeden Rasentyp gibt es auf Basis ausgewähler Grasarten und -sorten spezielles Saatgut im Fachhandel. Die Qualitätsunterschiede sind allerdings groß. Wer auf eine dauerhaft schöne und vitale Rasenfläche wert legt, sollte beim Saatgut also keine Abstriche machen. Eines der wichtigsten Qualitätsmerkamle ist das Prädikat „RSM“. Die Abkürzung steht für „Regel-Saatgut-Mischung“ und gewährleistet, dass die Rasenmischung sowohl eine hohe genetische als auch technische Qualität besitzt.

Logo Kiepenkerl

KIEPENKERL zählt zu den wichtigsten Gartenmarken in Deutschland und darüber hinaus. Die Rasenmischungen bestehen aus leistungsstarken Gräsern, die zusammen mit der Deutschen Saatveredelung AG gezüchtet wurden. Sowohl lange Tradition als auch hoher Qualitätsanspruch fließen in den KIEPENKERL-Rasenmischungen zusammen.

Rasen anlegen – per Ansaat oder Rollrasen

Wer es klassisch mag, sät Rasen ein. Eine gründliche Bodenvorbereitung ist dafür wichtig. Nach der Einsaat muss der Boden dauerhaft feucht gehalten werden. Der erste Schnitt kann etwa 4 Wochen später erfolgen.

Im Vergleich zur Ansaat kann eine Fläche mit Rollrasen bzw. Fertigrasen wesentlich schneller begrünt werden. Ist der Rasen 2 bis 3 Wochen nach dem Verlegen gut angewachsen, kann die Fläche bereits genutzt werden.

Rasen mähen mit Sichelmäher

Der regelmäßige Schnitt ist wichtig, um das Wachstum der Gräser immer wieder anzuregen.

Rasen wässern

Gerade bei trockener Witterung muss der Rasenboden durchdringend bewässert werden.

Rasenpflege: Die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit

Rasen mähen und wässern sind neben einer bedarfsgerechten Düngung die wichtigsten Maßnahmen zur Rasenpflege. Damit allein ist es jedoch nicht getan. Wenn über die Zeit der Rasenfilz immer dicker wird, muss auch vertikutiert werden. Bei stark verdichteten Rasenböden steht eine Belüftungskur mit dem Aerifizierstecher an. Mulchen hilft, dem Rasen auf natürlichem Weg wichtige Nährstoffe wieder hinzuzufügen. Und ab und an kann es auch vorkommen, dass in Mitleidenschaft gezogene Stellen im Rasen ausgebessert oder nachgesät werden müssen.

Rasenschäden durch Störpflanzen und Pilzbefall beheben

Jeder noch so gut gepflegte Rasen kann auch einmal Schaden nehmen, beispielsweise wenn sich durch ungünstige Witterungsbedingungen ein Pilz auf der sonst frisch-grünen Fläche ausbreitet. In den meisten Fällen wird ein Rasen jedoch durch falsche oder unzureichende Rasenpflege in seinem gesunden Wachstum beeinträchtigt. Umso mehr gilt es dann bei entstandenen Schäden, die Ursache zu ermitteln und wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Störpflanzen im Rasen sind vor allem Unkräuter, Klee und Moos. Teils treten sie bei ungünstigen Wetterverhältnissen auf, teils sind sie die Folge eines mit Nährstoffen nicht ausreichend versorgten Bodens oder einer falschen Rasenpflege wie beispielsweise zu tiefes Mähen.

Bei Rasenkrankheiten handelt es sich in der Regel um einen Pilzbefall. Manche Plize wachsen aus, andere müssen mit den entsprechenden Maßnahmen bekämpft werden. In besonders kritischen Fällen kann auch eine Nachsaat oder gar Neuanlage des Rasens erforderlich sein.